Artikel zu kontroversen Aspekten gesellschaftlicher Transformation im Kontext nachhaltiger Entwicklung.

KLIMASCHUTZ DURCH KRIEG?

Krieg hat unmittelbare und gravierende Auswirkungen auf Klimaschutz, Energieversorgung und Infrastrukturen, wie sich gerade durch Wladimir Putins Überfall auf die Ukraine zeigt. Langfristig könnten diese Folgen aber auch positiv sein.
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AUSTRIA´S STRUGGLE TO RESPOND TO CLIMTE CHANGE

Cancelling the planned construction of a highway tunnel beneath a Viennese national park, the Green Minister for Climate Action Leonore Gewessler left local politicians outraged. This decision opens up new (top-down) approaches towards an ecological executive.
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LoBAU-STOPP ALS NACKTES RISIKO

Bundesministerin Gewessler kündigte das Aus für die Lobau-Autobahn an. Der Widerstand ist heftig. Darf sie so handeln, oder muss sie so handeln?
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DIREKTE TECHNOKRATIE – UNSER WEG IN DIE ZUKUNFT?

Die repräsentative Demokratie hat innere und äußere Feinde. Demokratische Politik gleicht nicht erst seit Corona einem Reparaturbetrieb. Was können wir in dieser Situation von China, Singapur und der Schweiz lernen?
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HABEN BÄUME RECHTE (UND PFLICHTEN)?

Eigene Rechte der Natur sind in 23 Ländern anerkannt. Auch Gerichtsentscheidungen zum Klimaschutz in Deutschland und den Niederlanden zeigen einen revolutionären Trend.
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Klima: Die letzte Posaune

Mit Joe Biden kommt politische Hoffnung in die Klimapolitik zurück. Der Durchbruch kann ohne die USA und China nicht gelingen. Das zeitliche Korsett wird jedenfalls eng und enger. Ein Ausblick.
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Die exponentiellen Optimisten

Covid-19 ist eine Chance für die Menschheit, kollektiv vernünftig zu handeln. Raymond Kurzweil und Pascal Finette aus dem Silicon Valley forschen daran, welchen Anteil Künstliche Intelligenz an der Lösung globaler Probleme haben könnte. Das hat auch mit Gott zu tun.
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Greta Thunberg oder Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert

Die von Fridays for Future formulierten Forderungen zeigen, dass unser ökonomisches System im Kern unökonomisch ist, da es seine Grundlagen konsumiert. Wir sollten das ändern.
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Rettung vor uns selbst von A bis Z

Bücher zu den Themen Nachhaltige Entwicklung, Zukunftsfähigkeit und neuerdings (große) Transformation gibt es inzwischen in unüberschaubarer Menge. Selten liest man Neues, noch seltener Unorthodoxes. Zudem dominieren Effizienzmythen, Katastrophenszenarien, Naivität, Steuerungsoptimismus und Verzichtslogik den Diskurs. Doch es gibt Ausnahmen.
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Der Klimaschutz muss warten

Der Economist bezeichnete den Klimawandel einmal als das bisher schwierigste politische Problem der Menschheitsgeschichte – ein Mix aus Kollektivgutthema, Gefangenendilemma und Trittbrettfahrerproblematik. So kann auch das Schicksal der Klimapolitik in Österreich gelesen werden.
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Wie bei einem Treffen von Alkoholikern…

Ist die Verschmutzung der oberen Atmosphärenschicht die einzige Möglichkeit den Klimawandel zu stoppen? Eine Debatte mit Gernot Wagner und Christoph Müller.
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Gehaltene Vorträge (Auswahl)

  • Global Goals – Wie durch die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung Wachstumsmärkte und Innovationschancen entstehen (Industriellenvereinigung)
  • Die SDGs – Österreichs (nachhaltiges) Ei des Kolumbus? (WU Wien)
  • International Actors of Sustainable Development and their Agendas (Universität Wien)
  • UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung – Chance, Mehrwert und Ressource (Raiffeisen Bank International)
  • The EU Sustainable Development Strategy – Characteristics, Monitoring and Follow-Up (Second OECD World Forum on Statistics, Knowledge and Policy – Measuring and Fostering the Progress of Societies)
  • Die grünen Wachstumsstrategien der EU und der OECD – Das (nachhaltige) Ei des Kolumbus? (Schweizer Dialog Nachhaltige Entwicklung)

Themenliste für Vorträge, Diskussionen und Seminare (Auswahl)

Aktuelle Themen

  • COVID 19 als Weichensteller in Richtung (echte) Nachhaltigkeit?
  • Die Umsetzung der UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung durch die EU Österreich – Eine kritische Würdigung
  • Tun die EU und die Bundesregierung alles, um das Pariser Klimaabkommen zeitgerecht umzusetzen?

Allgemeine Themen

  • Was ist (die) Wirtschaft und was soll sie (nicht) leisten?
  • Ist unsere Wirtschaft gezwungen quantitativ zu wachsen?
  • Der Steuerungsmechanismus Markt wird das Klimaproblem (nicht) lösenWird uns die Technologische Singularität (die dem Menschen überlegene Künstliche Intelligenz) vor uns selbst retten?
  • Transformation zur Nachhaltigkeit – Welche Verantwortung haben Politiker, Unternehmer, Wähler-Konsumenten, Zivilgesellschaft, Interessenvertreter, Medien?
  • Kann eine auf Wirtschaftswachstum und steigenden materiellen Wohlstand fokussierte (Welt)Gesellschaft die Nachhaltigkeitswende schaffen?
  • Ist die Nullwachstumsgesellschaft eine wirkliche Gefahr für Pensionssystem, Staatshaushalt, Bankensystem und Arbeitsmarkt?
  • Reagieren Mensch und Unternehmen letztlich nur auf preisliche und monetäre Anreize?
  • Reichen zur Nachhaltigkeitswende (effiziente) technische Lösungen oder brauchen wir auch massive Verhaltensänderungen (Suffizienz)?
  • Staatschulden, Nachhaltigkeit und künftige Generationen
  • Elektromobilität – Fluch oder Segen?
  • Palmöl – Fluch oder Segen?
  • Nachhaltiges Finanzwesen (Sustainable Finance) als Schlüssel für ein sozial- und umweltverträgliches Wirtschaftssystem?
  • Klimakriege um Öl, Wasser und andere Ressourcen – Illusion oder (schon) Realität?

Demokratie und andere Steuerungsvarianten

  • Ist die nationalstaatlich fixierte Demokratie oder eine autoritäre Staatsorganisation wie in China eher in der Lage, die Bedürfnisse nachfolgender Generationen ausreichend zu berücksichtigen?
  • Was sind die Eckpfeiler einer nachhaltigen Wirtschaftsordnung bzw. -politik?
  • Leidet unsere demokratische Gesellschaft unter einer Diffusion der Verantwortung?
  • Systemische Risiken als Überforderung der klassischen politisch-rechtlichen Steuerung und Rahmensetzung
  • Können die Gemeingüter (Commons) den (vermeintlichen) Dualismus Staat – Privat überwinden?
  • Die Nachhaltigkeit als Erweiterung des Demokratieprinzips?

Juristische und rechtspolitische Themen

  • Gibt es ein ethisches und rechtliches Gebot zur Erhaltung der Menschheit?
  • Ist das Prinzip der Nachhaltigkeit im Verfassungs-, Unions- und Völkerrecht abgesichert oder gibt es hier (gravierende) Mängel und Unklarheiten?
  • (Rechts)Politische Aspekte und Möglichkeiten der Verankerung der Nachhaltigkeit im Wettbewerbsrecht, Eigentumsrecht und Kapitalgesellschaftsrecht
  • Der grundrechtliche Schutz künftiger Generationen am Beispiel der Endlagerung radioaktiver Abfälle
  • Sollte die Nachhaltigkeit ein Baugesetz der Bundesverfassung sein?
  • Sollte die ökonomische Kosten-Nutzen-Analyse das alleinige Entscheidungsverfahren der Politik werden oder wäre dies verfassungswidrig (Demokratie, Gleichheit, Freiheit)?
  • Österreichischer Rat künftiger Generationen – Zusammensetzung und Kompetenzen
  • Transnationale Unternehmen und Menschenrechte
  • Nachhaltigkeit als Forderung nach (mehr) intertemporaler und globaler Gerechtigkeit?
  • Kann die Welthandelsorganisation (WTO) eine effektive Welt-Nachhaltigkeitsorganisation zu werden?
  • Staatsziel Nachhaltigkeit – Pro und Contra
  • Klimaklagen (climate litigation) – Müssen es die Gerichte richten?
  • Verrechtlichung von CSR (Corporate Social Responsiblity)
  • Befördern die Menschenrechte Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltige Entwicklung

Seit 2019 – Graduate Institute Geneva

Course „Environmental policy: How to prepare, negotiate and implement a policy?“

The official start of “modern” environmental policy and law was the UN Conference on the Human Environment in Stockholm (1972). Despite the progress at the international, regional and national levels, it is evident that environmental policies and law neither significantly changed human behaviour nor provided solutions in key areas such as biodiversity loss, climate change or marine pollution. Fragmented governance, institutions and processes have all failed to provide an adequate policy response to the growing threats and systemic risks posed to the environment, natural resources and societal stability.

All multilateral approaches to environmental problems have to reconcile state sovereignty with limiting the rights of states and other powerful actors to carry out or permit environmentally damaging activities. The challenge posed by the UN Agenda 2030 for Sustainable Development and the Paris Climate Agreement is that of ensuring that climate and environmental policies are fully integrated into economic and social policies and thereby equitably meet the needs of present and future generations. The commons which became popular through the work of Nobel Prize Laureate Elinor Ostrom, force us to rethink our relationship with nature and our understanding of human rights, property rights and democracy.

Seit 2019 – Wirtschaftsuniversität Wien

Lehrveranstaltung „UN-Agenda 2030 und Pariser Klimaabkommen – Ein Koordinatensystem für nachhaltiges Navigieren?“

Die aus der Forstwirtschaft stammende – ursprünglich primär ökonomisch motivierte – Idee der Nachhaltigkeit ist seit dem Bericht des Club of Rome über die Grenzen des Wachstums (1972), dem Brundtland-Bericht (1987) und der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung (1992) als Menschheitsaufgabe global anerkannt. Die Kernbotschaft umfasst das Recht der „ärmeren“ Länder auf wirtschaftliche und soziale Entwicklung bei größtmöglicher Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen sowie das Interesse künftiger Generationen an gleichwertigen Lebensbedingungen, Entscheidungs- und Entfaltungsoptionen.

Die alljährlichen Global Risks Reports des Weltwirtschaftsforums in Davos stellen der Menschheit ein gutes Zeugnis bezüglich des Managements konventioneller Risiken, jedoch ein schlechtes in Sachen systemische Risiken wie Klimawandel, Migration, Artensterben und Verlust der sozialen Kohäsion aus. Die UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Sustainable Development Goals (SDGs) und das Pariser UN-Klimaabkommen befassen sich mit diesen komplexen und vernetzten Problemen.

Deren Lösung bedarf auf nationaler, europäischer und globaler Ebene veränderter politisch-rechtlicher Leitplanken für den ökonomischen Prozess, insbesondere für den Steuerungsmechanismus Markt. Bisher gelingt es der Politik – unter den globalen Konkurrenzbedingungen sowie angesichts der Machtansprüche und Interessen der Nationalstaaten und leistungsfähiger Akteure – nicht, einen globalen nachhaltigkeitskompatiblen Ordnungsrahmen bestehend aus ökonomischen Instrumenten, Ge- und Verboten sowie Mechanismen der Querfinanzierung zu schaffen.

Seit 2019 – Sigmund Freud Privatuniversität

Lehrveranstaltung „Unionsrecht I: Grundlagen, Kompetenzordnung und Organe“

Nach dem 2. Weltkrieg begann die europäische Integration auf Initiative des französischen Außenministers Robert Schuman 1952 mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Diese 2002 ausgelaufene supranationale (überstaatliche) Organisation enthielt bereits alle wesentlichen Merkmale der im Vertrag von Lissabon (2009) geregelten EU wie die Schaffung eines gemeinsamen Marktes, die ausschließlich dem Gemeinschaftsinteresse verpflichtete Hohe Behörde (jetzt Kommission), den aus den Vertretern der Mitgliedstaaten zusammengesetzten Rat, den Gerichtshof und die Parlamentarische Versammlung (jetzt Europäisches Parlament). Die Hohe Behörde konnte Rechtsakte mit unmittelbarer Wirkung für einzelne Unternehmen erlassen.

Vor dem Hintergrund der wesentlichen Integrationsschritte und Reformen der Europäischen Gemeinschaften hat das Konservatorium folgende unionsrechtliche Kernthemen:

  • Historische und politische Grundlagen des Unionsrechts

  • Rechtsnatur, Wesen, Ziele und Finalität der EU

  • Unionsprimärrecht als Verfassungsrecht der EU
  • Grundsätze, Hauptmerkmale und Strukturprinzipien des Unionsrechts

  • Rolle des Gerichtshofs der EU (EuGH) bei der Entwicklung des Unionsrechts
  • Autonome institutionelle Struktur
  • Institutionelles Gleichgewicht und demokratisches Prinzip

  • Kompetenzverteilung zwischen EU und Mitgliedstaaten

  • Haupt- und Nebenorgane der EU, sonstige EU-Einrichtungen und EU-Haushalt
  • Politische Willensbildung, Rechtsquellen und Rechtsetzung

2017 – Webster Vienna Private University

Course „Current Problems in Human Rights: Environment, Sustainable Development and the Commons“

The first attempt to articulate a right to a clean and safe environment was made at the UN Conference on the Human Environment in 1972. Although procedural and substantive environmental rights have moved from theory to implementation at the national and regional levels, they remain controversial at the global level. Students will examine the arguments, the status and the power of environmental rights as well as the links of human rights law with other areas of international law, in particular environmental law. In this context they will discuss the use of law to address climate change, loss of biodiversity, extractive industries, the situation of indigenous peoples, and environmental harm caused by armed conflict. In a wider perspective students are introduced to the commons which force us to question our relation to nature and our understanding of human rights, property rights and democracy.

2018 – Universität Wien

Lecture „International Actors of Sustainable Development and their Agendas“ / lecture series „Sustainable Development – Magic Bullet or Green Myth?

2013–2016 – Verwaltungsakademie des Bundes

Grundausbildungsseminar „Staat – Bundesverwaltung – Gesellschaft“

2012–2017 – Fachhochschule Krems

Vorlesung „Umwelt- und Klimapolitik“

2006–2014 – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Vorlesung „Energie-, Umwelt- und Klimapolitik der EU“

2006–2007 – Französisches Außenministerium

Séminaire „Négocier pendant la Présidence – Techniques et stratégie“

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